Ich wünsche euch allen Frohe Weihnachten!!!
Dienstag, 24. Dezember 2013
Gruppenkoller
23.12.2013 - Den Tag beginne ich mit
einer kleinen Joggingrunde am Strand. Es ist herrlich! Nach der (wieder mal
kalten) Dusche gehe ich runter zur Strandbar, wo es das Frühstück gibt, Diesmal
kein Gallo Pinto, sondern nur Toast, Eieromelett, Butter, Marmelade. Ich habe
noch mein Müsli dabei. Wir haben heute einen freien Tag vor uns, da der
Nationalpark montags geschlossen hat und wir statt heute morgen dorthin gehen werden. Thomas
informiert hierzu, dass es aufgrund der möglicherweise hohen Besucherzahlen im
Nationalpark ratsam wäre, bereits bei Öffnung (7.00 Uhr) dort zu sein. Er
organisiert sogar, dass wir morgen früh vorher noch ein Sandwich und etwas Obst
(statt gar nichts, da es Frühstück erst ab 7.30 Uhr gibt) bekommen, aber das wird wird teilweise nur mit Unmut honoriert
(„Ohne Frühstück kann ich keinen Meter laufen“). Auch Thomas Bemühungen, uns
für Weihnachten ein schönes Dinner im Hotel zu organisieren, mit typisch
costaricanischen Spezialitäten für den Anlass stoßen auf keinerlei Anerkennung. Irgendwie sind seit
gestern alle ein wenig am moppern. Ich bin genervt und merke, dass nun der Gruppenkoller Einkehr hält. So bin ich
heilfroh, dass die Gruppe heute getrennte Wege geht und man etwas Abstand
bekommt.
Ich fahre mit Manuela mit
dem öffentlichen Bus nach Quepos, dort bummeln wir etwas herum, ich gönne mir eine Bluse und eine Shorts. Nach einem
Kaffee und ganz leckeren Empanadas con Carne suche wir die Post um unsere
Postkarten aufzugeben. Dort treffen wir Thomas, der (das erste Mal während
dieser Reise) echt genervt ist (die deutsche Ungeduld scheint sich auch nach 17
Jahren Costa Rica nicht völlig zu verflüchtigen). Er erzählt, dass er bereits
eine halbe Stunde dort wartet, nur um ein paar Karten aufzugeben. Wir warten auch noch ein bisschen, aber es geht
voran. Nach einem Besuch bei der Bank und dem Supermarkt fahren wir wieder mit
dem Bus zurück und gehen mehr oder weniger direkt zum Strand. Dort ist es
herrlich, wenn auch sehr heiß. Ich stürze mich sofort in die wieder genialen
Wellen, und als ich mich anschließend in den Stuhl fleze, ist die Temperatur
total angenehm – für mich jedenfalls. Ich laufe etwas am Strand herum, mache
zig Fotos und genieße einfach nur diese wunderschöne Landschaft. Heute ist
nicht ganz so viel los wie gestern, da ja Montag ist. Dass wir einen Tag vor
Heiligabend haben – unvorstellbar!!!
Wir bleiben wieder bis zum
Sonnenuntergang, und um 18.30 Uhr treffen wir uns, um mit dem Bus den kurzen,
aber mühsamen Weg hinauf zur Straße und zum Restaurant „La Avinon“ zu
bewältigen. Dies liegt an der Hauptstraße nach Manuel Antonio und in der Mitte
steht ein ehemaliges Fugzeug, welches ursprünglich über Nicaragua abgeschossen
wurde, und in dem sich nun eine Bar befindet. Das Ambiente und das Essen sind
hervorragend! Ich habe die Sea Food Casserole, eine Art Suppe mit jeder Menge
Meeresfrüchten und Reis. Ein Gedicht!!!
Faultier, Affen, Krokodile
22.12.2013 - Heute früh haben wir etwas
Zeit zum klüngeln, da wir erst um 9.00 Uhr weiterfahren. Ich bedaure es schon
ein wenig, dieses kleine gemütliche Zimmer verlassen zu müssen, das Bett ist
bisher das bequemste gewesen (obwohl die anderen bisher auch ok waren). Das ist
ein bisschen der Nachteil, wenn man 2-3 Nächte an einem Ort ist, man gewinnt so
ein Zimmer doch etwas lieb; das ist anders, wenn man abends irgendwo ankommt
und am nächsten Morgen bereits wieder abreist.
Den ersten Stopp legen wir
bereits im Ort ein, da jemand von unserem Hotel erzählt hatte, dass dort an
einem Backpacker-Hotel immer mindestens ein Faultier rumhängen würde. So
springen wir dort also alle raus aus dem Bus und suchen hier und dort nach
einem Faultier. Ohne Erfolg. Gerade als wir schon aufgeben und weiterfahren
wollen, schaue ich in den Baum, vor dem unser Bus parkt und den wir alle 15
Leute schon mehrfach umkreist haben, und sehe quasi direkt vor mir ein
Fellbüschel in einer Astgabel. Da hängt es, total eingekugelt und lässt sich
von dem ganzen Trubel nicht im geringsten aus der Ruhe bringen. Nachdem alle
diverse Fotos vom Fell im Baum gemacht haben, geht es weiter. Der Weg führt uns
wieder über eine holprige und kurvige Schotterpiste, diesmal runter. Nach einer
Weile ist mir schon ziemlich übel von der Schaukelei, und so bin ich sehr froh,
als wir einen weiteren ungeplanten Stopp einlegen, als wir nämlich eine Schar
von fotografierenden Touristen an einer Brücke erblicken. Das kann nur eines
bedeuten: Tiere, wahrscheinlich Affen! Und tatsächlich, in den Bäumen über dem
Flüsschen tummelt sich eine ganze Brüllaffenschar, sogar zwei kleine
Affenkinder sind dabei. So gesellen wir uns also zu den anderen Touris, und
wieder stellt sich die Frage: wer sind hier die Affen? Besonders wahrscheinlich
aus der Sicht der einheimischen Kinder, die gerade hier baden, und für die der
Anblick von (echten) Affen vermutlich völlig normal ist. Ich kriege zwei schöne
Schnappschüsse hin (und 20 Bilder zum Löschen) und bin zufrieden. Leider bleibt
die Frischluft aus, denn es ist sehr heiß und die Luftfeuchtigkeit ist extrem
hoch. So ist mir immer noch schlecht, als es weitergeht. Nach 10 Minuten machen
wir einen Toilettenstopp, wo ich mir eine Cola besorge, und dann geht es auch
zum Glück wieder. Inzwischen sind wir auch auf der Panamericana angekommen, so
dass es normal weitergeht. Der nächste Halt lässt nicht allzu lange auf sich
warten. Nämlich in Tarcoles, wo unter einer großen Brücke am Fluss jede Menge
Krokodile rumliegen. Ist nicht besonders spektakulär, weil sie weit weg sind
und sich kaum mehr bewegen als das Faultier heute Morgen, aber immerhin habe
ich jetzt auch Krokodile in meiner Fotogalerie! Wir essen hier zu Mittag, bevor
wir uns auf den Rest des Weges machen. Dieser verläuft 70 km oder mehr an der Küste entlang
und immer wieder erhascht man tolle Ausblicke auf den Pazifik. Unser Hotel
liegt hinter Quepos und vor dem Manuel Antonio NP. Die Rezeption, wo Thomas uns
erstmal eincheckt, ist oben an der Straße, dann müssen wir noch einen heftigen Hang
runterfahren, ich habe das Gefühl, es ist mindestens noch einen Kilometer
weiter unten. Wie Thomas uns vorher erzählt hatte, ist unser Hotel
(„Arboledes“) eines der wenigen, die quasi direkte Strandlage haben. Trotzdem
bin ich sehr skeptisch, da Manuela mir heute morgen noch eine aktuelle
Hotelbewertung vorgelesen hat, in der
von Schimmel und so die Rede war, und dass das auch die gute Lage nicht
aufwerten könne. Wir sind alle in einem Bau mit insgesamt 10 Zimmern
untergebracht, unten die 5 Einzelzimmer, oben die 5 Doppelzimmer, vor denen sich
eine superschöne große Veranda erstreckt mit Blick in den Garten und auch das
Meer kann man etwas sehen. Auf den ersten Blick ein Traum! Dann schließe ich
vorsichtig mein Zimmer auf, erwarte bereits das Schlimmste, und bin dann doch
sehr positiv überrascht. Es richt zwar etwas modrig, das Bad ist winzig, und
die Laken wirken schon so, als hätte darin schon mal jemand geschlafen (mein
Inlay war wirklich eine gute Investition), aber sonst ist es ok, und wir haben
sogar alle einen Kühlschrank. Später entdecke ich noch eine Ameisenstraße, aber
zum Glück nicht auf der Wand, wo das Bett steht.
Wir ziehen uns schnell die
Badesachen an und dann geht es auch schon zum Strand. Und der ist echt ein
Traum! Zwar ist es hier voller als in Samara, aber die Kulisse ist noch
schöner. Und die Wellen sind der Hammer, ich wünschte, ich hätte einen
Badeanzug statt einem Bikini dabei… Es macht Riesenspaß, ist aber auch echt
anstrengend, sich immer wieder gegen die Wellen zu stemmen oder zu versuchen,
ein paar Meter weiter zu kommen. Nachdem wir wieder am Strand sind und es uns
in den Stühlen gemütlich gemacht haben, lässt die Sonne dann auch schon abrupt nach,
es ist sehr angenehm, und so besteht wenigstens nicht die Gefahr eines erneuten
Sonnenbrandes (obwohl ich mich diesmal richtig fett eingecremt habe). Ich laufe
ein Stück am Strand lang, beobachte die Wellen, die Surfer und ein Brautpaar,
mache viel zu viele Fotos und warte dann mit den anderen auf den
Sonnenuntergang. Der natürlich wieder wunderschön ist.
Während ich mich frisch
mache, höre ich von draußen ein ganz merkwürdiges Geräusch, von irgendeinem
Tier, ich kann es leider nicht wirklich beschreiben, irgendein lustiges Gackern.
Natürlich gehe ich raus um dem auf die Spur zu kommen, kann aber nichts
entdecken, außer einigen von meinen Mitreisenden, die das ebenfalls gehört
haben. Um 18.30 Uhr treffen wir uns wieder alle, um gemeinsam zum Essen in den
Ort zu fahren. Bevor wir dort ankommen, fängt es an zu regnen, und als wir vor
dem Restaurant parken, schüttet es wie aus Kübeln. Unglaublich, was da
runterkommt. Irgendwie schaffen wir es ins Restaurant, wo wir im ersten Stock
im trockenen sitzen, aber die Sintflut noch weiter beobachten können.
Irgendwann hört es aber auch wieder auf. Und morgen wird es wieder schön! Gegen
21.30 Uhr sind wir wieder zurück. Es ist immer noch drückend warm, im Zimmer
gibt es aber zum Glück eine Klimaanlage. Von draußen dringen diverse Geräusche
herein, Grillen, Vögel, ??? Kein Verkehr, keine kläffenden kleinen Hunde wie
die letzten Nächte!
Sonntag, 22. Dezember 2013
Nightlife
21.12.2013 - Nachmittags laufe
ich in den Ort, der aber nicht viel hergibt. In den drei Souveniershops finde
ich auch leider keine schönen Mitbringsel. Als ich zurückkomme, trudeln nach
und nach die anderen ein.
Abends sind
wir dann wieder in der Soda essen, und anschließend in der Karaokebar nebenan.
Dort erwarten uns bereits andere aus unserer Gruppe, die angeblich vorher schon
diverse Songs zum Besten gegeben hatten, dann aber nicht mehr singen wollen. Nur
Mandy und Andrés und diverse Einheimische wechseln sich mit dem Mikro ab. Karaoke
scheint hier echt beliebt zu sein. Stimmung kommt allerdings keine auf, die
Interpreten singen immer genau da, wo sie sitzen oder stehen und singen so vor
sich hin. Überhaupt ist nicht wirklich was los, obwohl Samstagabend ist
(allerdings liegt die Bar auch etwas ab vom Ort), hin und wieder kommen Leute,
und gehen wieder. Dabei fiel mir wieder auf, wie unattraktiv die Costaricaner
sind, vor allem die Männer. Ich finde auch, dass die meisten, die ich bisher so
gesehen habe, ihr eigenes Motte „Pura Vida“ nicht ausstrahlen, viele wirken
eher neutral, nicht unfreundlich (obwohl manche schon), aber halt auch nicht
offen und herzlich, wie man es oft liest.
Wir machen uns
dann auch gegen 0.00 Uhr (ja, tatsächlich ist es schon so spät! Irgendwie haben
wir uns allmählich an die Zeitumstellung gewöhnt und nicht mehr das dringende
Bedürfnis, bereits nach dem Abendessen schlafen zu gehen.
Samstag, 21. Dezember 2013
Nationalpark St. Elena
21.12.2013 - Heute
Vormittag sind wir im Nationalpark St. Elena (ein Nebelwaldgebiet), wandern
dort etwa drei Stunden herum. Dieser Wald unterscheidet sich wieder total von
dem von gestern, es gibt zig verschiedene Aufsitzerpflanzen, die Bäume sind
bemoost, alles wirkt noch grüner. Die Hoffnung, dass wir besondere Tiere,
insbesondere den Quetzal sehen werden, nimmt
uns bereits der Mann an der Kasse, der auf entsprechende Nachfragen vom Thomas
jeweils nur mit einem entschiedenen Kopfschütteln, untermauert von einem „no“
antwortet. Trotzdem ist es eine schöne Wanderung, und gegen Ende sehen wir in
den Baumwipfeln dann doch noch zwei Klammeraffen, die dort rumspringen.
Offensichtlich bemerken sie uns auch, denn der eine fängt auf einmal an zu
pinkeln, was wohl als Abwehrreaktion gedacht ist. Da kommt ganz schön was raus,
aus so einem kleinen Affen! Zum Glück stehen wir etwas seitlich versetzt, so dass
wir von der „Dusche“ nichts abbekommen. Einen ziemlich großen Tausendfüßler
sehen wir noch und ein paar Vögel. Gegen Mittag teilt sich die Gruppe auf, da
verschiedene Aktivitäten angeboten werden. Ich fahre jedoch mit zurück zum
Hotel, wir gehen zu viert in der Soda eine Kleinigkeit essen und dann muss ich
ein wenig meinen Rücken schonen. Inzwischen hat es auch angefangen zu regnen,
was hier allerdings völlig normal ist. Wir hatten dafür den kompletten
Vormittag sehr schönes Wetter. Das Faultier hier am Hotel hat sich übrigens heute
Mittag von einem Ast zum anderen bequemt, um jetzt dort völlig regungslos
rumzuhängen.
Regenwald der Kinder
20.12.2013 - Nachdem ich
mich schon wieder seit einer Weile hin und herdrehe, ohne richtig zu schlafen,
stehe ich um 06.00 Uhr auf, mache mich fertig, packe den Rest und warte, bis es
7.00 Uhr und damit Zeit fürs Frühstück ist. Die Brüllaffen brüllen, die Vögel
zwitschern und vorn der Straße hinter dem Hotel kommt bereits heftiger
Verkehrslärm; es ist eine extreme Geräuschkulisse, die mir vorher gar nicht so
aufgefallen war…
Um 8.00 Uhr
sitzen wir dann schon wieder im Bus und es geht Richtung Monteverde. Thomas kündigt
uns direkt an, dass wir nach 1:40 h den ersten Stopp machen, und tatsächlich,
auf die Minute fährt Andres mit dem Bus auf den Parkplatz eines kleinen
Restaurants, wo Thomas und eine kleine Überraschung versprochen hat. Diese
sitzt in Form von mehreren bunten Papageien in den Bäumen, und im Café gibt es
leckere Teilchen - wir probieren ein Mohnteilchen. Dann geht die Fahrt weiter,
erst noch über ein Stück asphaltierte Straße, dann geht der Weg über in eine
Schotterpiste, immer bergauf, über diverse Serpentinen, mit wunderbarem Blick
über grünes Bergland und bis zum Golf von Nicoya. Wir schlängeln uns so lange
diesen Berg hinauf, dass ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass
hier noch irgendetwas kommt. Trotzdem kommen wir irgendwann an unserem Hotel („Cyprese“)
an. Die Zimmer sind allerdings noch nicht bezugsbereit, so dass wir in der „Soda“
in der Nähe des Hotels erstmal eine Kleinigkeit zu Mittag essen, was allerdings
eine gefühlte Ewigkeit dauert. Das liegt aber vielleicht auch daran, dass ich
total müde und kaputt bin. Anschließend fahren wir mit dem Bus in den „Regenwald
der Kinder“, wo wir einen Spaziergang machen.(Der "Ewige Regenwald der Kinder" ist das grösste private
Naturschutzgebiet in Zentralamerika - 22 000 Hektar tropischer
Regenwald werden innerhalb seiner Grenzen geschützt. Es befindet sich in
in der Tilarán Gebirgskette und ist verbunden mit dem Naturschutzgebiet
Monteverde und dem Nationalpark Vulkan Arenal. Der Regenwald der Kinder hat eine sehr schöne Geschichte:
Zusammen mit der Conservationist’s League of Monteverde initiierten eine
Schulklasse aus Schweden eine Kampagne, um den tropischen Regenwald zu
retten. Mehr und mehr Kinder aus aller Welt beteiligten sich daran und
es gelang ihnen, genug Geld zu sammeln, um diese Landfläche zu kaufen,
die nun hoffentlich für immer geschützt sein wird.)
Leider sehen wir auch hier keine Tiere, bzw. nur ein „Aguti“, was irgendwann auf dem Weg rumlief. Auf dem Rückweg halten wir eine Dreiviertelstunde im Ort, um Geld und diverse Dinge aus dem Supermarkt zu besorgen. Dort muss ich wieder mal feststellen, wie ungeduldig und schnell genervt man doch als Deutsche ist. Vor mir stand nur eine Frau an der Kasse, die zwar einen recht vollen Einkaufswagen hatte, aber der Großteil lag bereits abgescannt auf der Theke, als ich an die Kasse herangetreten bin. Trotzdem dauerte der komplette Kassier- und Einpackprozess geschlagene 10 Minuten! Die Kassiererin scannt alles in einer Seelenruhe ab, bastelt (Kein Scherz!) zwischendurch Kartons, worin die Kundin ihre Einkäufe verstauen kann, quatscht noch ein bisschen mit dieser, muss zwischendurch zweimal eine andere Damen kommen lassen, die eine ominöse Nummer in die Kasse eintippt. Dann packen (inklusive Kundin und Kassiererin) vier Leute die Einkäufe ein, bis ich dann endlich irgendwann mal dran bin. Das schöne ist, dass außer mir und Manuela irgendwie niemand unentspannt zu sein schien…. Wir fahren danach zum Hotel und bekommen dort unsere Zimmerschlüssel. Manuela und ich haben echt Riesenglück, denn wir haben im ersten Stock im hinteren Teil der Anlage zwei Einzelzimmer nebeneinander, die einen besonders schönen Blick über die Landschaft und den gerade aktuellen Sundowner-Himmel haben. Mein Zimmer ist zwar recht klein, aber völlig ausreichend, mit einem großen Panoramafenster. Ich dusche schnell (endlich mal wieder mit warmen Wasser), und dann treffen wir uns zu sechst im Hotelrestaurant, was zwar nicht geöffnet hat, wir aber dort auf Nachfrage unsere eigenen, im Supermarkt erworbenen Dinge konsumieren dürfen. Der Rest der Gruppe ist woanders essen. Um 21.30 Uhr sind wir dann wieder bereit zu schlafen…
Leider sehen wir auch hier keine Tiere, bzw. nur ein „Aguti“, was irgendwann auf dem Weg rumlief. Auf dem Rückweg halten wir eine Dreiviertelstunde im Ort, um Geld und diverse Dinge aus dem Supermarkt zu besorgen. Dort muss ich wieder mal feststellen, wie ungeduldig und schnell genervt man doch als Deutsche ist. Vor mir stand nur eine Frau an der Kasse, die zwar einen recht vollen Einkaufswagen hatte, aber der Großteil lag bereits abgescannt auf der Theke, als ich an die Kasse herangetreten bin. Trotzdem dauerte der komplette Kassier- und Einpackprozess geschlagene 10 Minuten! Die Kassiererin scannt alles in einer Seelenruhe ab, bastelt (Kein Scherz!) zwischendurch Kartons, worin die Kundin ihre Einkäufe verstauen kann, quatscht noch ein bisschen mit dieser, muss zwischendurch zweimal eine andere Damen kommen lassen, die eine ominöse Nummer in die Kasse eintippt. Dann packen (inklusive Kundin und Kassiererin) vier Leute die Einkäufe ein, bis ich dann endlich irgendwann mal dran bin. Das schöne ist, dass außer mir und Manuela irgendwie niemand unentspannt zu sein schien…. Wir fahren danach zum Hotel und bekommen dort unsere Zimmerschlüssel. Manuela und ich haben echt Riesenglück, denn wir haben im ersten Stock im hinteren Teil der Anlage zwei Einzelzimmer nebeneinander, die einen besonders schönen Blick über die Landschaft und den gerade aktuellen Sundowner-Himmel haben. Mein Zimmer ist zwar recht klein, aber völlig ausreichend, mit einem großen Panoramafenster. Ich dusche schnell (endlich mal wieder mit warmen Wasser), und dann treffen wir uns zu sechst im Hotelrestaurant, was zwar nicht geöffnet hat, wir aber dort auf Nachfrage unsere eigenen, im Supermarkt erworbenen Dinge konsumieren dürfen. Der Rest der Gruppe ist woanders essen. Um 21.30 Uhr sind wir dann wieder bereit zu schlafen…
Joggen, Schwimmen, Paddeln...
19.12.2013 - Um 06.45 Uhr
treffen wir uns für unsere Joggingrunde. Ich bin bereits eine Weile wach, aber
nicht wirklich fit. Trotzdem macht es Spaß, am Strand erst in die eine, dann in
die andere Richtung zu laufen. Auf beiden Seiten kommen wir nicht weiter, weil
eine Wasserfurt uns den Weg abschneidet. Die Aussicht auf den palmengesäumten
Strand ist einfach herrlich; so kann ein Tag beginnen! Es ist jetzt schon recht
warm, aber noch angenehm. Nach 35 Minuten ist meine Runde beendet – das reicht
für den Anfang!
Nach einem
ausgedehnten Frühstück buchen wir mit ein paar Leuten unseren Ausflug für
nachmittags, eine Paddeltour durch die Mangrovenwälder. Andere sind bereits
unterwegs zu einer Delfinwatching- und Schnorchel-Bootstour. Wir bummeln zu
dritt etwas durch den Ort, der allerdings nicht viel hergibt und gehen dann zum
Strand. Die Wellen sind heute nicht so hoch, dafür die Wassertemperatur minimal
geringer als gestern und es geht ein leichter Wind. Der ist aber fatal, denn so
merken wir nicht, dass wir (zwar eingecremt) dabei sind, zu verbrennen. Wir
haben alle nach nicht mal zwei Stunden einen ordentlichen Sonnenbrand. Mittags
suchen wir uns dann auch ein schattiges Plätzchen vor einem Restaurant und
essen einen kleinen Salat. Immerhin müssen wir uns ja für die bevorstehende
Krokodilbegegnung stärken (die Dame an dem Veranstaltungsbüro meinte, während
der Tour könnten wir durchaus welche sehen). Anschließend geht’s schnell aufs
Zimmer, einmal schnell (kalt) abduschen, und um 14.00 Uhr werden wir dann schon
für die Tour abgeholt. Außer uns fünf ist noch ein Pärchen aus Kalifornien
dabei. Unterwegs (vom Bus aus) sehen wir dann auch unser erstes (und einziges)
Krokodil, ein kleines, was mit offenem Maul unter einer kleinen Brücke liegt. Am
Fluss angekommen, werden schnell die Kanus abgeladen und dann geht es auch
schon los. Ich paddel zusammen mit René, unserem Guide, was natürlich den
entscheide
nden Vorteil hat, dass ich immer als erste mitbekommen, was er mit seinen Adleraugen entdeckt. So sehen wir Kapuzineräffchen, Brüllaffen und einen ganz kleinen Affen, der von weitem eher wie ein Eichhörnchen ausschaut, dessen Namen ich aber auch nicht behalten habe. Weiter sehen wir „Black Iguanas“, grau-schwarze Leguane, und jede Menge Vögel. Die Fahrt ist wunderschön, schon etwas dschungelmäßig, alles ist herrlich grün. Und dann sehen wir von weitem schon das Meer, wo der Fluss mündet. Hier machen wir einen Stopp, eine traumhaft schöne Stelle, auf der einen Seite grünes Dickicht, auf der anderen eine schöne Bucht und das offene Meer, auf dem sich tolle Wellen bilden. Wir werden mit Ananas, Wasser und Cola verpflegt.und können Langusten (oder etwas in der Art) bestaunen, die Einheimische hier gefangen haben. Dann geht es irgendwann wieder zurück..Leider (oder glücklicherweise?) sehen wir auch jetzt kein Krokodil. René erzählt mir auch, dass er hier noch nie eines gesehen hat…. Auf dem Weg zurück sehen wir noch einen traumhaften Sonnenuntergang, leider nur vom Bus aus, bzw. halten wir kurz für einen Fotostopp.
nden Vorteil hat, dass ich immer als erste mitbekommen, was er mit seinen Adleraugen entdeckt. So sehen wir Kapuzineräffchen, Brüllaffen und einen ganz kleinen Affen, der von weitem eher wie ein Eichhörnchen ausschaut, dessen Namen ich aber auch nicht behalten habe. Weiter sehen wir „Black Iguanas“, grau-schwarze Leguane, und jede Menge Vögel. Die Fahrt ist wunderschön, schon etwas dschungelmäßig, alles ist herrlich grün. Und dann sehen wir von weitem schon das Meer, wo der Fluss mündet. Hier machen wir einen Stopp, eine traumhaft schöne Stelle, auf der einen Seite grünes Dickicht, auf der anderen eine schöne Bucht und das offene Meer, auf dem sich tolle Wellen bilden. Wir werden mit Ananas, Wasser und Cola verpflegt.und können Langusten (oder etwas in der Art) bestaunen, die Einheimische hier gefangen haben. Dann geht es irgendwann wieder zurück..Leider (oder glücklicherweise?) sehen wir auch jetzt kein Krokodil. René erzählt mir auch, dass er hier noch nie eines gesehen hat…. Auf dem Weg zurück sehen wir noch einen traumhaften Sonnenuntergang, leider nur vom Bus aus, bzw. halten wir kurz für einen Fotostopp.
Zurück im Ort
holen wir noch schnell unsere Wäsche aus der Laundry und dann gehe ich das
dritte Mal diesen Tag duschen (wieder kalt – irgendwas scheint mit meiner
Dusche nicht zu stimmen). Der Koffer muss auch noch schnell gepackt werden, und
dann ist es endlich Zeit fürs Abendessen. Ich habe einen Mörderhunger! Wir
haben wieder mit der ganzen Gruppe einen Tisch im Hotelrestaurant reserviert,
da das Essen hier wirklich gut ist und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.
Ich bestelle Spaghetti mit Meeresfrüchten und bin sehr glücklich über meine
Wahl, es ist sehr sehr lecker! Nach dem Essen raffen wir uns dann tatsächlich
noch auf um noch irgendwo ein Bierchen zu trinken und gehen erstmal zu einer
Strandbar, wo ein Salsa-Abend stattfinden soll. Dort ist sogar „Ladies-Night“
(Shots for free), aber absolut nichts los. Also gehen wir zurück in den Ort,
und laufen erst etwas unschlüssig herum, bis wir uns für eine Bar (Ariba)
entschieden haben. Überall im Ort riecht es nach Marihuana, das ist
unglaublich; man meint, man wird schon high, wenn man zwischendurch nur tief
einatmet. Gegen 23.00 Uhr machen wir uns dann auch schon wieder zurück zum
Hotel.
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